TRITT EIN IN DEN DOM … UND ZUM „TISCH DES WORTES“

Spätgotischer Ambo, Deutschland, um 1500

OBJEKT

Spätgotisches Buchpult

ENTSTEHUNG

Deutschland, um 1500

MATERIAL

Eichenholz

BESCHREIBUNG

Imposantes spätgotisches Lesepult (Ambo) auf kreuzförmigem Stand. Drehbar aufgestecktes Pult in Satteldachform mit für die Gotik typischem geschnitztem Maßwerk in den Giebelflächen und fein geschnitztem Blendmaßwerk auf den Schrägen.

Ein gotischer Ambo ist ein erhöhtes Redner- und Lesepult in der Kirche, das als „Tisch des Wortes“ diente. Typische Merkmale für diese Epoche sind kunstvolle Verzierungen wie Spitzbögen, Maßwerk, Fialen oder Schnitzereien. Vom Ambo aus wurden biblische Lesungen, das Evangelium und Fürbitten vorgetragen und die Predigt gehalten.

ABMESSUNGEN

Höhe: 139 cm
Auflage: 48 x 34 cm
Gewicht: ca. 15 kg

ZUSTAND

Guter Erhaltungszustand mit Gebrauchsspuren. Schöne, gewachsene Alterspatina. Holz am Korpus und den Füßen mit Bestoßungen sowie neutralisierten Wurmstichspuren mit kleinen Ausbrüchen. Alt restauriert. Ein Standbalken wohl im 19. Jahrhundert ergänzt.

PROVENIENZ

Hessische Privatsammlung.

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Preis
4.200 €
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Katrin Hofmann
Artikelnummer
T556
SPÄTGPTISCHES BUCHPULT

Ein gotischer Ambo ist ein erhöhtes Redner- und Lesepult in der Kirche, das als „Tisch des Wortes“ diente. Typische Merkmale für diese Epoche sind kunstvolle Verzierungen wie Spitzbögen, Maßwerk, Fialen oder Schnitzereien. Vom Ambo aus wurden biblische Lesungen, das Evangelium und Fürbitten vorgetragen und die Predigt gehalten.

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Katrin Hofmann
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Highlight

Eines der verhängnisvollsten Bücher der Weltliteratur

Malleus maleficarum, Koberger 1493

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.

Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.

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