Massive museale Cassaforta
Padua, um 1580
Massiver geschmiedeter Eisenbeschlag über Eichenholzkorpus.
Wohlerhaltener und aufwändig gearbeiteter Tresor in musealer Qualität. Rechteckiger, mit handgeschmiedetem Eisen vollbeschlagener Eichenholzkorpus mit einer frontseitigen Tür. Die über 200 Nieten noch in Handarbeit geschmiedet. Insgesamt vier Schlösser, eines davon gibt einen massiven Eisenriegel frei, welcher mit einen abschließbaren Keil verschlossen und freigegeben wird. Dieser noch in typisch gotischer Bauform. In dieser Form ein einzigartiges Unikat und ein sehr ansprechendes Zeitzeugnis aus fast 500 Jahren Sicherheitstechnik.
ABMESSUNGEN
Tresor: Höhe 120 cm; Breite 75 cm; Tiefe 47 cm
Kleiner Sockel: Höhe 14 cm; Breite 82 cm; Tiefe 48 cm
Gewicht: ca. 160 kg
Sehr gute Erhaltung. Hervorragende genuine Alterspatina. Die Technik des Tresors wurde aufwändig restauriert und in Gang gesetzt. Alle Schlösser intakt. Alle Schlüssel vorhanden. Die Originalpatina blieb erhalten.
Aus einem alten Geschäftshaus in Padua.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Objektes bestätigt. Dieses ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Einzigartiges Unikat und ein sehr ansprechendes Zeitzeugnis aus fast 500 Jahren Sicherheitstechnik.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.