SPÄTGOTISCHER TRESOR

Cassaforta aus einem Handelskontor in Padua

OBJEKT

Massive museale Cassaforta

ENTSTEHUNG

Padua, um 1580

MATERIAL

Massiver geschmiedeter Eisenbeschlag über Eichenholzkorpus.

BESCHREIBUNG

Wohlerhaltener und aufwändig gearbeiteter Tresor in musealer Qualität. Rechteckiger, mit handgeschmiedetem Eisen vollbeschlagener Eichenholzkorpus mit einer frontseitigen Tür. Die über 200 Nieten noch in Handarbeit geschmiedet. Insgesamt vier Schlösser, eines davon gibt einen massiven Eisenriegel frei, welcher mit einen abschließbaren Keil verschlossen und freigegeben wird. Dieser noch in typisch gotischer Bauform. In dieser Form ein einzigartiges Unikat und ein sehr ansprechendes Zeitzeugnis aus fast 500 Jahren Sicherheitstechnik.

ABMESSUNGEN

Tresor: Höhe 120 cm; Breite 75 cm; Tiefe 47 cm
Kleiner Sockel: Höhe 14 cm; Breite 82 cm; Tiefe 48 cm
Gewicht: ca. 160 kg

ZUSTAND

Sehr gute Erhaltung. Hervorragende genuine Alterspatina. Die Technik des Tresors wurde aufwändig restauriert und in Gang gesetzt. Alle Schlösser intakt. Alle Schlüssel vorhanden. Die Originalpatina blieb erhalten.

PROVENIENZ

Aus einem alten Geschäftshaus in Padua.

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Objektes bestätigt. Dieses ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Preis
Auf Anfrage €
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Tilo Hofmann
Artikelnummer
T599
Museale Cassaforta.

Einzigartiges Unikat und ein sehr ansprechendes Zeitzeugnis aus fast 500 Jahren Sicherheitstechnik.

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Tilo Hofmann
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Highlight

Eines der verhängnisvollsten Bücher der Weltliteratur

Malleus maleficarum, Koberger 1493

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.

Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.

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