Gotischer Einhenkelmörser mit Stabhandhabe
Süddeutschland, 15. Jahrhundert
Bronze, goldbraune Patina.
Originaler gotischer Bechermörser des 15. Jahrhunderts. Brauner Bronzeguss mit goldbrauner Patina. Gefäßkörper konisch verlaufend. Gering auskragendes Lippenprofil. Wandung mit einer vom Boden ausgehenden großen Stabhandhabe, welche bis zur Lippe reicht.
Höhe: 15 cm
Durchmesser Lippe: 14,3 cm
Durchmesser Boden: 11,5 cm
Breite: 16 cm
Gewicht: 3,02 kg
Sehr guter, genuiner Erhaltungszustand mit nur geringen Alters- und Gebrauchsspuren. Schöne gewachsene Patina. Der Boden durch Gebrauch gewölbt.
Sammlung Genz, Schwarzach
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Mörsers bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Originaler gotischer Bechermörser des 15. Jahrhunderts. Brauner Bronzeguss mit goldbrauner Patina. Gefäßkörper konisch verlaufend. Gering auskragendes Lippenprofil. Wandung mit einer vom Boden ausgehenden großen Stabhandhabe, welche bis zur Lippe reicht.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.