Monumentaler Bronzemörser
Süddeutschland, wohl Nürnberg, um 1730
Bronze; Goldbraune Alterspatina.
Das Pistill aus Eisen.
Monumentaler Apothekenmörser mit massivem Eisenpistill. Zylindrische Wandung mit auskragender Lippe. Dickwandige Lippe mit umlaufenden Wellen und Rundsteg am Hals. Wandung mit zwei massiven, rechteckigen Handhaben und umlaufendem Profilreliefband.
Höhe Mörser: 31,5 cm
Durchmesser Lippe: 31,5 cm
Durchmesser Boden: 30 cm
Breite: 24,5 cm
Länge Pistill: 76,5 cm
Gewicht: 43,5 kg
Sehr gute Erhaltung mit Gebrauchsspuren. Hervorragende goldbraune Alterspatina. Boden auf der Standfläche mit einem gussbedingten kleineren Riss, der aber nicht in die Innenfläche durchgeht. Sonst keine Beschädigungen oder Risse.
Süddeutsche Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des Mörsers bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Süddeutschland, wohl Nürnberg, um 1730

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.