Monumentaler Glockenmörser aus Bronze.
Norditalien, Colbordolo, datiert 1808
Glockengießer Luigi Baldini
Bronze.
Schöne, gewachsene braungrüne Patina.
Monumentaler Glockenmörser. Glockenförmiger Korpus. Auskragende breite und dickwandige, profilierte Lippe. Obere Wandung mit umlaufender Ornamentik. Darunter das Schriftband:
„FRATRES DE BALDINIS E RONCOFRIGIDO FUNDEBANT“.
Darunter mehrere umlaufende Profilrillen. Der Mörser verfügt über einen angenehmen, hellen und lang anhaltenden Glockenklang.
Höhe: 21,5 cm
Durchmesser Lippe: 28,3 cm
Durchmesser Boden: 15,3 cm
Gewicht: ca. 18,4 kg
Sehr gute, genuine Erhaltung mit nur wenigen altersbedingten Gebrauchsspuren. Wunderschöne braungrüne Patina. Die Lippe am mit größerem Ausbruch.
Österreichische Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Mörsers bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Luigi Baldini
Norditalien, Colbordolo, datiert 1808.
„FRATRES DE BALDINIS E RONCOFRIGIDO FUNDEBANT“.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.