FRÄNKISCHE HOLZSCHNITZKUNST

Spätgotische Skulptur des Evangelisten Johannes

OBJEKT

Skulptur Heiliger Johannes

ENTSTEHUNG

Franken, um 1480

MATERIAL

Lindenholz, geschnitzt und gefasst. Sockel in Weichholz

BESCHREIBUNG

Außerordentlich dekorative Heiligenfigur. Auf Natursockel in grünem Untergewand und faltenreich drapierten Mantel stehender Heiliger Johannes. Vollrund geschnitzt und farbig gefasst. Das äußerst schöne und fein geschnittene Gesicht von Locken umrahmt, die rechte Hand auf der Brust liegend. In der linken Hand ein Buch in Form eines gotischen Einbandes haltend.

ABMESSUNGEN

Höhe 78 cm
Breite 45 cm
Tiefe 10 cm

ZUSTAND

Gute, weitgehend genuine Erhaltung mit Alters- und Gebrauchsspuren. Partiell berieben und bestossen. Einige alt reparierte Risse im Korpus. Originalfassung mit einigen alt restaurierten und kaum sichtbar ergänzten Verlusten. Partiell alter, neutralisierter Wurmbefall. Sockel vermutlich später.

PROVENIENZ

Süddeutsche Sammlung.

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Objektes bestätigt. Dieses ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Preis
7.800 €
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Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail
Katrin Hofmann
Artikelnummer
R263
Fränkische Holzschnitzkunst der auslaufenden Gotik

Franken, um 1480

Lindenholz, geschnitzt und gefasst

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Katrin Hofmann
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Highlight

Horologium pulsat - vita fugit.
„Die Uhr schlägt - das Leben vergeht.“

Monumentales barockes Turmuhrwerk

Ein 350 Jahre altes Meisterwerk der Technik aus Eisen, Bronze, Stein und Holz erzeugt einen Herzschlag der Zeit, der ganze Generationen begleitete. Die Zahnräder greifen vollendet ineinander, sie messen die Stunden mit Präzision – und mahnen, dass auch unser Maß begrenzt ist.

 

Dieses monumentale Uhrwerk des 17. Jahrhunderts ist mehr als ein Mechanismus aus Eisen und Zahnrad – es ist ein Sinnbild menschlicher Kunst und Vergänglichkeit. In vollendeter Präzision schlägt es die Stunden, ordnet den Tag und erhebt den Blick zum Ewigen. Doch jeder Schlag ruft auch ins Gedächtnis: Wie das Räderwerk unaufhaltsam kreist, so rinnt auch das Leben dahin – ein klingendes Memento mori im Takt der Jahrhunderte.

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