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AUS DEN TRÜMMERN DES WÜRZBURGER DOMS GEBORGEN

Voluminöser Opferstock mit Hangschlössern

OBJEKT

Opferstock mit Fallriegel und Hangschlössern.

ENTSTEHUNG

Würzburg, Ende 17. Jahrhundert

MATERIAL

Eisen, geschmiedet und genietet
Eichenholzkern

BESCHREIBUNG

Voluminöser Opferstock. Massiver Holzkorpus mit geschwungenem Sockel mit schweren handgeschmiedeten Eisenbändern beschlagen. Die scharniergelagerte, abschließbare Eisentür mit vorgelagertem Querriegel und einem großen Fallriegel, jeweils mit einem Hangschloss anschließbar. Der massive Eisendeckel mit Münzweinwurf. Alle drei Schlüssel vorhanden.

ABMESSUNGEN

Höhe: 80 cm
Breite: 32 cm
Tiefe: 31 cm
Gewicht: 41,2 kg

ZUSTAND

Guter Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Schöne Alterspatina. Linke Vorderbeschläge alt ergänzt bzw. erneuert. Sockel mit größerem Spalt im Holz.

PROVENIENZ

Süddeutscher Familienbesitz. Ehemals aus den Trümmern des Würzburger Doms geborgen.

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

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Tilo Hofmann
Artikelnummer
S798
Schwerer, eisenbeschlagener Opferstock mit Fallriegel und Hangschlössern

Würzburg, Ende 17. Jahrhundert

Eisen, geschmiedet und genietet, Eichenholzkern

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Tilo Hofmann
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Highlight

Eines der verhängnisvollsten Bücher der Weltliteratur

Malleus maleficarum, Koberger 1493

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.

Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.

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