Spätromanische Sakristeiglocke.
Italien, 13./14. Jahrhundert
Nicht identifiziert
Bronze
Braungrüne Patina
Bronzeglocke einer spätromanischen Sakristei. Krone mit einem Henkel mit drei Halteösen. Haube, Hals, Wolm und Schärfe mit mehreren Rundstegen bzw. Stegbündeln. Klöppel fehlt. Heller aber schnell verhallender Klang.
Durchmesser Schärfe: 15,3 cm
Höhe: 21 cm
Gewicht: ca. 3,1 kg
Gute Erhaltung mit stärkeren Gebrauchsspuren. Schöne, braungrüne Alterspatina. Klöppel und Aufhängung fehlen. Glockenwandung mit bis zur Mitte der Flanke reichender Riss. Hierdurch etwas Klangverlust. Schärfe mit etlichen Chips und kleineren Ausbrüchen.
Sächsische Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der vorliegenden Glocke bestätigt. Diese ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Italien, 13./14. Jahrhundert
Bronzeglocke einer spätromanischen Sakristei.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.