Skulptur des Heiligen Johannes.
Franken, um 1520
Lindenholz, rückseitig geflacht
Figur des trauernden Johannes aus einer Kreuzigungsgruppe. Stehende Figur mit elaborierter Lockenfigur und reich drapiertem Gewand. Die Fassung abgenommen, minimalste Reste alter Fassung sichtbar.
Höhe 75 cm
Breite 25 cm
Tiefe 12 cm
Gewicht: 4,3 kg
Guter bis sehr guter Zustand. Fachmännisch restauriert und überarbeitet. Finger teils ergänzt. Faltenwurf an mehreren Stellen überarbeitet. Eine Ergänzung im Sockelbereich. Partiell alter, neutralisierter Wurmbefall, die Löcher geschlossen und kaum noch sichtbar. Authentische, sehr dekorative und wohlerhaltene, jedoch aufgrund der umfangreichen Restaurierung nicht mehr genuine Skulptur.
Süddeutsche Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der vorliegenden Skulptur bestätigt. Diese ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Skulptur des Heiligen Johannes
Franken, um 1520
Lindenholz, rückseitig geflacht

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.