FRÄNKISCHE HOLZSCHNITZKUNST

Spätgotische Skulptur des Evangelisten Johannes

OBJEKT

Skulptur Heiliger Johannes

ENTSTEHUNG

Franken, um 1480

MATERIAL

Lindenholz, geschnitzt und gefasst. Sockel in Weichholz

BESCHREIBUNG

Außerordentlich dekorative Heiligenfigur. Auf Natursockel in grünem Untergewand und faltenreich drapierten Mantel stehender Heiliger Johannes. Vollrund geschnitzt und farbig gefasst. Das äußerst schöne und fein geschnittene Gesicht von Locken umrahmt, die rechte Hand auf der Brust liegend. In der linken Hand ein Buch in Form eines gotischen Einbandes haltend.

ABMESSUNGEN

Höhe 78 cm
Breite 45 cm
Tiefe 10 cm

ZUSTAND

Gute, weitgehend genuine Erhaltung mit Alters- und Gebrauchsspuren. Partiell berieben und bestossen. Einige alt reparierte Risse im Korpus. Originalfassung mit einigen alt restaurierten und kaum sichtbar ergänzten Verlusten. Partiell alter, neutralisierter Wurmbefall. Sockel vermutlich später.

PROVENIENZ

Süddeutsche Sammlung.

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Objektes bestätigt. Dieses ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Preis
7.800 €
Haben Sie Interesse am Objekt?
Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail
Katrin Hofmann
Artikelnummer
R263
Fränkische Holzschnitzkunst der auslaufenden Gotik

Franken, um 1480

Lindenholz, geschnitzt und gefasst

Haben Sie Interesse am Objekt?
Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail
Katrin Hofmann
Zum Anfang der Seite

Highlight

Eines der verhängnisvollsten Bücher der Weltliteratur

Malleus maleficarum, Koberger 1493

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.

Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.

Ähnliche Artikel