Sechs Glaspokale
Lauenstein, Glashütte Osterwald, nach 1768
Entfärbtes Glas
Sechs zusammengehörige Lauensteiner Pokale. Nach außen umgeschlagener Glockenfuß mit Abriss. Auf dem Abriss jeweils eine matt geschnittene Löwenmarke. Eingestochener Balusterschaft. Konische Kuppa. Im Ansatz eingestochenes Luftblasendekor, vier Blasen um eine zentrale. Farbloses, leicht schlieriges Glas. Die Abmessungen weichen leicht voneinander ab.
Niedersächsischer Adelsbesitz.
Höhe: 17,5 cm
Durchmesser Lippe: 7,2 cm
Durchmesser Fuß: 8,8 cm
Gute bis sehr gute Erhaltung. Ein Glas mit einem winzigen Chip an der Außenseite der Lippe. Sonst keine Chips oder Beschädigungen. Mit den für handgemachten Glas dieser Zeit üblichen Lufteinschlüssen.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der Pokale bestätigt. Diese sind zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Lauenstein, Glashütte Osterwald, nach 1768
Entfärbtes Glas
Aus adligem Besitz

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.