Originale Renaissanceschatulle mit Hangschloss.
Holz, Leder, Eisen und Messing
Deutschland, 16. Jahrhundert
Hübsches Renaissance-Kästchen. Lederbezogener und mit Eisen- und Messingbändern genagelter Holzkorpus. Runder Korpus sowie Runddeckel. Das Kalbsleder ist durchweg im typischen Stil der Renaissance-Einbände mit blindgeprägten, diagonal verlaufenden Streicheisenlinien verziert. Die Eisen- und Messingbänder mit blütenähnlichen Messingnägeln befestigt. Der Lederscharnieren gelagerte Deckel vorn mit eiserner Schließlasche und dreiseitig überstehendem Leder zur Abdeckung. An den Seiten zwei kleine Tragegriffe aus Eisen. Innen mit floral geprägter Renaissancetapete ausgeschlagen. Verschließbar mit einem kleinen intakten Dreieckschloss.
Höhe: 12 cm
Breite: 21 cm
Tiefe: 12 cm
Gewicht: 585 g
Guter Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Partiell etwas berieben und felckig. Oberflächenleder der vorderen Abdeckung mit größeren Fehlstellen und Ausbrüchen, ansonsten Leder einwandfrei erhalten. Deckelgelenk berieben. Einige wenige winzige Wurmlöcher. Am Außenboden eine Eisenstrebe alt erneuert. Dreieckschloss funktioniert einwandfrei.
Süddeutsche Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der vorliegenden Schatulle bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Deutschland, 16. Jahrhundert
Guter Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Partiell etwas berieben und felckig. Oberflächenleder der vorderen Abdeckung mit größeren Fehlstellen und Ausbrüchen, ansonsten Leder einwandfrei erhalten. Deckelgelenk berieben. Einige wenige winzige Wurmlöcher. Am Außenboden eine Eisenstrebe alt erneuert. Dreieckschloss funktioniert einwandfrei.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.