SÜDDEUTSCHE HOLZSCHNITZKUNST

Renaissance-Skulptur des Evangelisten Johannes

OBJEKT

Holzskulptur des Heiligen Johannes

ENTSTEHUNG

Süddeutschland, um 1550

MATERIAL

Obstholz, vollrund geschnitzt, gefasst und vergoldet

BESCHREIBUNG

Dekorative Heiligenfigur. Auf Natursockel in blauem Untergewand und faltenreich drapierten, vergoldeten Mantel stehender Heiliger Johannes. Plastisch geschnitzt, rückseitig geflacht und gehöhlt. Das schöne und fein geschnittene Gesicht von Locken umrahmt. Die rechte Hand das Evangelium präsentierend, die linke Hand verlustig.

ABMESSUNGEN

Höhe 101 cm
Breite 35 cm
Tiefe 19,5 cm
Gewicht: 10,7 kg

ZUSTAND

Weitgehend genuine Erhaltung mit Alters- und Gebrauchsspuren. Partiell stärker berieben, insbesondere die Goldfassung. Korpus und Sockel mit wenigen Schwundrissen. Die Originalfassung fragil und mit Verlusten bzw. Abplatzungen. Rückseitig mit inaktiven Wurmlöchern. Der rechte untere Gewandsaum mit geklebter Bruchstelle.

PROVENIENZ

Süddeutsche Privatsammlung

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der vorliegenden Skulptur bestätigt. Diese ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Preis
3.900 €
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Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail
Tilo Hofmann
Artikelnummer
S627
Gefasste und vergoldete Skulptur des Heiligen Johannes

Süddeutschland, um 1550

Obstholz, vollrund geschnitzt, gefasst und vergoldet

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Tilo Hofmann
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Highlight

Eines der verhängnisvollsten Bücher der Weltliteratur

Malleus maleficarum, Koberger 1493

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.

Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.

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