AUS DER GLOCKENGIESSEREI DER PÄPSTE

Prachtvoller italienischer Apothekenmörser

OBJEKT

Prachtvoller Apothekenmörser der Renaissance.

GIESSER

Colbachini & Figli, Padua

MATERIAL

Bronze. Braungrüngoldene Patina.

BESCHREIBUNG

Überaus attraktiver Bronzemörser in Glockenform aus der legendären italienischen Gießerei Colbachini & Figli. Reliefierter und reich verzierter Korpus auf massivem Stand. Wandung mit vier großen , fein herausgearbeiteten Blüten. Daneben jeweils eine „8“, die in den Flächen kleine Blüten enthält. Der Übergang zur Lippe umlaufend mit Palmettenfriesband versehen. Vorn ein Blätterfries mit der Inschrift „DACIANO COLBACHIN E FIGLI FONDITORI IN PADOVA“.

Selbst dem geübten Auge fällt optisch nicht auf, dass dieser Mörser nicht aus dem 16. Jahrhundert stammt,  sondern zwischen dem späten 18. Jahrhundert und dem frühen 20. Jahrhundert von der 1745 gegründeten Glockengießerei Colbachini & Figli , der sogenannten „Gießerei der Päpste“, gegossen wurde. Dass ein Glockengießer diesen Mörser hergestellt haben muss, erkennt man auch an dem fantastischen, langanhaltenden Klang dieses Glockenmörsers. Eine genaue Datierung scheint nur spekulativ möglich, da sich der Vorname Daciano bereits in der Gründergeneration unter den Brüdern des Gründers Giuseppe Colbachini findet. Der letzte Daciano, der die Gießerei führte, führt ins frühe 20. Jahrhundert.

ABMESSUNGEN

Höhe: 14 cm
Durchmesser Lippe: 15 cm
Durchmesser Boden: 10 cm
Gewicht: ca. 4,0 kg 

ZUSTAND

Ausgezeichneter Zustand. Schöne gewachsene, gleichmäßige Patina.

PROVENIENZ

Hessische Privatsammlung

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Mörsers bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Preis
2.900 €
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Tilo Hofmann
Artikelnummer
S053
Bronzemörser aus der Giesserei COLBACHINI & FIGLI

Padua, 18./19. Jahrhundert

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Highlight

Eines der verhängnisvollsten Bücher der Weltliteratur

Malleus maleficarum, Koberger 1493

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.

Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.

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