Italienische Portalglocke mit Klöppel.
Italien, Emilia Romagna, um 1600
Bronze mit grün-brauner Patina
Klöppel aus Eisen
Schönes Exemplar einer Portalglocke oder auch Kapellenglocke aus der Emilia Romagna. Krone in Form eines Henkels mit drei Öhren. Hals, Flanke und Wolm mit umlaufenden reliefierten Ringen. Flanke mit drei wappenähnlichen Verzierungen. Schlag umlaufend mit einer Zierbordüre (Banddekor). Langanhaltender, heller Klang im Schlagton: 963Hz. Eisenklöppel später ergänzt.
Höhe Glocke: 26 cm
Durchmesser Schärfe: 20,3 cm
Gewicht: 7,4 kg
Gute Erhaltung mit nur geringen Alters- und Gebrauchsspuren bzw. einige Gussfehlern. Klöppel später ergänzt.
Sammlung Prof. Dr. Rudolf Ewerhart (1928-2022).
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der Glocke bestätigt. Sie ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Italien, Emilia Romagna, um 1600
Bronze mit grün-brauner Patina

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.