Massives romanisches Ziergitter.
Eisen, geschmiedet und genietet.
Nordspanien oder Südfrankreich, 12./13. Jahrhundert.
Überaus seltenes, wohlerhaltenes massives Eisengitter. Aus insgesamt acht Elementen zum Bündel geschmiedetes Ziergitter. Dieses Gitter ähnelt dem im MET-Museum (Met Cloisters), welches man dort dem Ort Léon in Nordspanien zuschreibt.
Höhe: 85 cm
Breite: 27,5 cm
Tiefe: 5,5 cm bzw. 3 cm
Gewicht: 30,1 kg
Sehr guter Originalzustand mit nur geringen Alters- und Gebrauchsspuren. Teilweise flugrostig.
Aus einer alten elsässischen Sammlung.
Metropolitan Museum Of Art, NY; The Met Cloisters, Accession Number: 20.123.1
https://www.metmuseum.org/art/collection/search/466300?when=A.D.+1000-1400&what=Iron&ft=iron&offset=40&rpp=40&pos=69
Baur-Heinhold, Geschmiedetes Eisen, Köster, Königstein/T., 1980, S. 4
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Gitters bestätigt. Dieses ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Nordspanien oder Südfrankreich, 12. / 13. Jahrhundert

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.