Monumentaler Bronzemörser.
Italien, um 1650
Nicht identifiziert
Monogramm „G.B.“
Bronze
Schöne bräunlich-grüne Patina.
Attraktiver, großer Bronzemörser in Glockenform. Über rundem Stand konisch zulaufender Korpus mit ausschwingendem, profiliertem Rand. Wandung mit umlaufendem Palmettenfries und Monogramm „G.B.“. Sehr heller, langanhaltender Klang. Beigelegt massives, optisch passendes aber wohl nicht originales Pistill.
Höhe mit Pistill: 32 cm
Höhe ohne Pistill: 22 cm
Durchmesser Lippe: 25,5 cm
Durchmesser Boden: 18 cm
Länge Pistill: 35 cm
Gesamtgewicht: 20,8 kg
Sehr guter Erhaltungszustand mit nur leichten Gebrauchsspuren. Schöne, gewachsene braungrüne Patina. Lippe und Boden mit Chips und kleineren Ausbrüchen. Sehr dekorativer und schöner Mörser mit hellem, langanhaltendem Klang.
Mörsersammlung Turm-Apotheke Hilden.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Mörsers bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Italien um 1650
Attraktiver, großer Bronzemörser in Glockenform. Über rundem Stand konisch zulaufender Korpus mit ausschwingendem, profiliertem Rand. Wandung mit umlaufendem Palmettenfries und Monogramm „G.B.“. Sehr heller, langanhaltender Klang.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.