Großer barocker Schraubpokal mit Deckel.
Böhmen, um 1720
Farbloses Kristallglas, geschliffen
Großer barocker Schraubpokal mit Deckel. Auf Scheibenfuss partiell tief geschnittene, teils polierte Blütenzweige zwischen Blattbordüren. Der massive Schaft vielfach facettiert und auseinanderschraubbar. Das große Schraubgewinde geschliffen und von außen gut sichtbar. Auf Kuppa diagonale Felder mit Blüten und eingerollten Blattranken im Wechsel mit Reihen von Kugelungen. Deckel mit Rankendekor. Im facettierten Knauf spiralförmig eingeschlossene Goldrubin- und Goldstaubfäden
Höhe 34 cm (mit Deckel); 28 cm (ohne Deckel)
Durchmesser Lippe: 9,5 cm
Durchmesser Fuß: 12,5 cm
Sehr gute Erhaltung. Keine Chips oder Beschädigungen. Mit den für handgemachten Glas dieser Zeit üblichen Lufteinschlüssen.
Süddeutsche Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des Pokals bestätigt. Er ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Böhmen, um 1720
Farbloses Kristallglas, geschliffen

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.