Prunkvolle Konsole
Österreich, erste Hälfte 18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, vergoldet, mit späteren Ergänzungen aus Gips bzw. Gussmasse.
Hochdekorative, barocke Konsole. Passig bewegte Ablagefläche, von einem dreieckförmigen, aus Muschel- und Rocaillendekor bestehenden Element gehalten. Zentral gesetzter, antikisierender Kopf.
Höhe: 48,5 cm; Breite: 46 cm ; Tiefe: 29 cm
Auflagefläche: 46 x 29 cm
Gewicht: 4,7 kg
Guter Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Einige alte Restaurierungen, Beschädigungen, Ergänzungen und auch Fehlstellen.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der vorliegenden Skulptur bestätigt. Sie ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Österreich, erste Hälfte 18. Jahrhundert
Holz, geschnitzt, vergoldet

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.