AUS EINER GOTISCHEN STÜCKGUTGIESSEREI

Großer Einhenkelmörser

OBJEKT

Großer gotischer Einhenkelmörser

ENTSTEHUNG

Süddeutschland, zweite Hälfte 15. Jahrhundert

MATERIAL

Bronze, goldbraune Patina.

BESCHREIBUNG

Originaler, großer gotischer Bechermörser aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert. Einhenkeliger Bronzemörser in Becherform. Goldbrauner Bronzeguss mit schokoladenbrauner Patina. Gefäßkörper konisch verlaufend. Stärker auskragendes Lippenprofil, innen mit Einkerbung für das Pistill. Wandung mit vier nach unten auslaufende Dornenrippen. Über einer Rippe eine große Handhabe.

ABMESSUNGEN

Höhe: 17 cm
Durchmesser Lippe: 15 cm
Bodendurchmesser: 9 cm
Breite: 17,5 cm
Gewicht: 3,7 kg

ZUSTAND

Guter, genuiner Erhaltungszustand mit stärkeren Gebrauchsspuren. Schöne, gewachsene braune Patina. Lippe mit einigen Chips. Untere Außenwandung durch starken Gebrauch ausgeschlagen (gewölbte Außenwandung) und mit drei Rissen, einer davon bis zur Innenwandung durchgehend. Dieses Exemplar ist ein anschauliches Beispiel für die extreme Beanspruchung, denen derartige Mörser über lange Zeit ausgesetzt waren und welche Wirkungen diese auf das Material hatten.

PROVENIENZ

Süddeutsche Privatsammlung.

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Mörsers bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Preis
2.800 €
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Tilo Hofmann
Artikelnummer
S211
Einhenkeliger Bronzemörser in Becherform

Süddeutschland, zweite Hälfte 15. Jahrhundert

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Tilo Hofmann
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Highlight

Eines der verhängnisvollsten Bücher der Weltliteratur

Malleus maleficarum, Koberger 1493

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.

Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.

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