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PRACHTVOLLER BAROCKER TRAUBENPOKAL

Großer Ananaspokal, Hanau, um 1850

OBJEKT

Prachtvoller großer Traubenpokal.

ENTSTEHUNG

wohl Hanau, um 1850, oder älter
Mit Pseudo-Beschauzeichen und Meisterpunze „IH“

MATERIAL

Silber vergoldet, getrieben, graviert und punziert.

MEISTER

Meisterpunze „IH“

BESCHREIBUNG

Vermeil-Vergoldeter Traubenpokal, auch Ananaspokal genannt, auf Glockenfuß. Der massive figürliche Schaft mit Motiv Holzfäller an Baumstamm. Kuppa mit getriebenen Buckeln und aufgewölbtem Stülpdeckel sowie oben mit Blütenvase als Bekrönung. Am äußeren Lippenrand Meisterzeichen „IH“ sowie für uns undeutbare, verschlagene Beschaumarke. Kein Tremolierstrich. Daher bieten wir diesen Pokal als frühe Arbeit des Historismus an.

ABMESSUNGEN

Höhe: 27 cm (mit Deckel); 18,5 cm (ohne Deckel)
Durchmesser Lippe: 6 cm; Durchmesser Stand: 6,5 cm
Gewicht: 235 Gramm

ZUSTAND

Guter bis sehr guter Zustand. Leicht schief im Stand. Partiell leicht gedrückt. Kleinere kaum sichtbare restaurierte Defekte bzw. Dellen.

PROVENIENZ

Erworben aus einer norddeutschen Privatsammlung.

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft dieses Silberpokals bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

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Katrin Hofmann
Artikelnummer
S304
PRACHTVOLLER BAROCKER TRAUBENPOKAL – ANANASPOKAL

wohl Hanau, um 1850, oder älter

Silber vergoldet, getrieben, graviert und punziert

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Katrin Hofmann
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Highlight

Eines der verhängnisvollsten Bücher der Weltliteratur

Malleus maleficarum, Koberger 1493

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.

Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.

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