Zwei originale frühbarocke Wandrelief-Schnitzereien:
Maria Magdalena und Heiliger Laurentius von Rom.
Deutschland, um 1650.
Laubholz, vollplastisch geschnitzt, bräunlich gebeizt
Zwei große und dekorative, frühbarocke, geschnitzte Wandreliefs mit Darstellung der Maria Magdalena mit dem Totenschädel und dem Heiligen Laurentius von Rom mit seinen Attributen, dem Rost, auf welchem er zu Tode gekommen war sowie ein stilisiertes Palmblatt.
Die Paneele im Hochformat enthalten die vollplastisch geschnitzten Figuren, die in muschelbekrönten Nischen stehen.
Das Paar bildet ein schönes Ensemble frühbarocker Schnitzkunst und kann sofort an einer Wand, Mauer, Balken etc. aufgehangen werden.
Höhe je: 60 cm; Breite je: 28 cm. Gesamtgewicht: 5,2 kg.
In guter Erhaltung mit leichten Alters- und Gebrauchsspuren. Im Randbereich mit kleineren Abplatzungen und geringen Substanzverlusten. Der Rost des Heiligen Laurentius ist defekt und wurde teilweise neu ergänzt.
Hiermit werden der rechtmäßige Erwerb und die einwandfreie Herkunft der vorliegenden Objekte bestätigt. Diese sind zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Deutschland, um 1650
Laubholz, vollplastisch geschnitzt

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.