Reich verzierte Renaissancetruhe
Deutschland, um 1650
Eichenholz
Kleine Fassadentruhe der Spätrenaissance. Fassadenartig strukturierte Front mittig zurückgesetzt mit vier geschnitzten Löwenhäuptern. Wohl originales Zangenschloss, schmiedeeiserne Scharnierbänder sowie seitliche Brandgriffe.
Breite: 87 cm
Höhe: 51 cm
Tiefe: 60 cm
Gewicht: ca. 35 kg
Gute Originalsubstanz mit Alters- und Gebrauchsspuren. Schöne Patina. Originaler Schlüssel vorhanden. Im Bereich des Schlosshakens kleine Ergänzungen und Fehlstellen. Deckelseitiger Schlosshaken innen mit Schrauben neu befestigt.
Rheinische Privatsammlung
Dort erworben bei Carola van Ham, Los 278, Auktion 85, 22.10.1980
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft dieser Truhe bestätigt. Diese ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Fassadenartig strukturierte Front mittig zurückgesetzt mit vier geschnitzten Löwenhäuptern. Wohl originales Zangenschloss, schmiedeeiserne Scharnierbänder sowie seitliche Brandgriffe.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.