Eiserner Opferstock in Form einer Schatulle.
Süddeutschland, um 1680
Eisen, beschlagen, genietet und bemalt
Schmiedeeiserne, prachtvoll verzierter barocker Opferstock in Form einer klassischen Eisenschatulle. Deckel und Korpus in den Ecken und Kanten mit genieteten Eisenbändern. Der Deckel ist nach Betätigen des Schlossmechanismus komplett abnehmbar, was für eine Schatulle sehr selten ist und eher an einen Opferstock erinnert. Ungewöhnlich ist bei diesem Exemplar der aufwändige Schlossmechanismus, welcher aus einer kleinen Kapelle besteht, durch die vier Riegel betätigt wird. Da hier keine Scharniere existieren, wird der Deckel an den Dornen am Rand der Hinterwand eingehangen und dann die Platte mit den Dornen zum Verschluss eingerastet. Sehr seltene Bauweise. Deckel hinten mit Geldeinwurf sowie mittig mit Schloss mit Abdeckung. Originaler Schlüssel vorhanden. Front und Seiten mit originaler ornamentalen Bemalung in weißer Bleimennige.
Breite: 23,5 cm
Höhe: 14 cm
Tiefe: 16,5 cm
Gewicht: 2,8 kg
Gute Erhaltung mit Alters- und Gebrauchsspuren. Schöne, gewachsene Alterspatina. Schossmechanismus intakt. Vereinzelt nur ganz leichte Korrosionen. Bemalung berieben und mit Farbabplatzungen.
Fränkische Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft dieser Kriegskasse bestätigt. Diese ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Schmiedeeiserne, prachtvoll verzierter barocker Opferstock in Form einer klassischen Eisenschatulle. Schöne, gewachsene Alterspatina. Schossmechanismus intakt. Vereinzelt nur ganz leichte Korrosionen. Bemalung berieben und mit Farbabplatzungen.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.