Eiserne Schatztruhe bzw. Kriegskasse
Deutschland, datiert 1610
Eisenbeschlagener Eichenholzkern
Wohlerhaltene frühe und sehr dekorative Kriegskasse. Schwerer Eichenholzkorpus mit Eisenblech beschlagen und mit genieteten Verstärkungen. Kanten mit Zierbeschlägen. Zwei große, massive Handhaben an den Seiten. Innen fein bemalt mit zwei Wappen mit den Initialen „HCK“ und „EG“ und der Jahreszahl „1610“. Innen grün gefasst. Vorderseitiges Schloss mit verziertem Schließbeschlag, originalem Schlüssel sowie zwei innenseitig scharniergelagerte Bänder mit Überfallriegeln. Diese sind mit zwei Dreieckigen Hangschlössern abschließbar. Sämtliche Schlösser gangbar, alle drei Schlüssel vorhanden.
Breite: 65 cm
Höhe: 34,5 cm
Tiefe: 39 cm
Gewicht: 19 kg
Gute bis sehr gute Erhaltung mit Alters- und Gebrauchsspuren. Alt restauriert. Schöne, gewachsene und nur schonend gereinigte Alterspatina. Das Eisen am Boden etwas korrodiert und rostig aber mit stabiler Substanz.
Österreichische Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft dieser Kriegskasse bestätigt. Diese ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Deutschland, datiert 1610
Eisenbeschlagener Eichenholzkern

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.