Filigranes dreiteiliges Reisebesteck mit Etui.
Deutschland, um 1690
800-er Silber, teilvergoldet; Stahl (Messerschneide); Leder, Holz & Samt (Futteral).
Äußerst seltenes barockes dreiteiliges Reisebesteck im originalen Futteral. Die Griffe jeweils mit filigraner, kunstvoller, durchbrochener Silberarbeit. Löffel und Gabel vergoldet Die Messerschneide in Eisen mit einer für uns nicht nachweisbaren Punze. Das Besteck lagert einem originalen Lederetui. Goldgeprägtes Leder mit prachtvoller Ornamentik und Grafenkronen, was auf einen gräflichen Besitz schließen lässt.
Länge Messer: 16,3 cm
Länge Gabel: 13,5 cm
Länge Löffel: 17 cm
Abmessungen Etui: 19,5 x 5,5 x 3,5 cm
Gesamtgewicht mit Futteral: 245 Gramm
Gewicht Besteck: 73 Gramm
Guter Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Löffel- und Messergriff mit fehlendem Griffabschlussstück. Messerklinge mit Kratzstellen im Stahl. Die Vergoldung berieben. Außenleder und Innenfutter des Etuis partiell berieben und bestoßen. Ein Schließhaken fehlt.
Erworben aus einer schwedischen Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft dieses Bechers bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Deutschland, um 1690
800-er Silber, teilvergoldet

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.