Bronzenes Kanonenrohr
Deutschland, zwischen 1650 und 1750
Bronze gegossen; Lafette: Holz / Eisen
Originales, prachtvolles, bronzegegossenes Kanonenrohr. Erster Ring oben mit prächtiger Wappen- und Floralgravur. Zweiter Ring mit runden Lagerzapfen sowie stilisierten Delphin-Handhaben. Wulstige Mündung. Bronzerohr mit gewachsener, dunkler Patina. Das Rohr ist aufgebracht auf eine spätere hölzerne Lafette des 19. Jahrhunderts mit eisernen Rädern und Beschlägen.
Rohrlänge: 44,5 cm
Rohrdurchmesser: Bodengesims 7 cm; Langes Feld 4 cm; Mündungskranz: 5 cm
Kaliber: 20 mm
Höhe gesamt (mit Lafette): 24,5 cm
Länge gesamt: 89 cm
Breite: 33 cm
Gewicht: ca. 14 kg
Sehr gute Erhaltung ohne Beschädigungen. Hervorragend gewachsene Alterspatina. Lafette mit Altersspuren und kleineren Beschädigungen.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Objekts bestätigt. Es ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Deutschland, zwischen 1650 und 1750

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.