Prachtvolles barockes Flügelglas.
Venedig oder auch Holland, 17. Jahrhundert.
Farbloses Schnittglas.
Prachtvoll geformtes Flügelglas (Façon de Venise) nach Vorbild des Muraneser Glases. Dünnwandiges, blasiges, farbloses Glas. Der leicht gewölbte Scheibenfuß mit nach unten umgeschlagenem Rand. An lyraförmigem Hohlschaft applizierte, waffelartig gekniffene Fadenauflagen mit abgeflachten Blatt- und Muschelmotiven. Glockenförmige, geweitete Kuppa.
Höhe: 18,8 cm
Durchmesser Lippe: 8 cm
Durchmesser Fuß: 9 cm.
Sehr guter Originalzustand. Ein herstellungsbedingter Riss im Mittelstück des Schaftes.
Dr. Fischer, Katalog 283, Teil II, Lot 364.
Sammlung Schaich, 2007, Nr. 196.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des Pokals bestätigt. Er ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Venedig oder auch Holland, 17. Jahrhundert

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.