Barocke Zunftlade
Deutschland, um 1750
Eiche, mit Furniereinlagen
Auf gequetschten Ballenfüßen rechteckiger Korpus mit scharniergelagerten Klappdeckel. Vorderseitig Furniereinlagen aus verschiedenen Hölzern sowie zentral ein Schlossmechanismus. An den Seiten zwei Handhaben mit getriebenen Eisenbeschlägen. Der Deckel mit starkprofilierter Bastionsfüllung mit Bandwerk stilisierten Blättern und Stern eingelegt
Breite: 61 cm
Höhe: 40 cm
Tiefe: 34 cm
Gewicht: 11,2 kg
Guter Originalzustand mit Gebrauchsspuren. Schlossmechanismus voll funktionstüchtig. Einige kleinere Risse in den Einlagen.
Bayerische Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der vorliegenden Schatulle bestätigt. Dieser ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Deutschland, um 1750
Eiche, mit Furniereinlagen

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.