Barocke Scherzflasche mit Fadenauflage.
Deutschland, 18. Jahrhunderts
Manganstichiges Glas mit Abriss
Hütchenfuss gelagerter, bauchiger Korpus mit vier Griffröhren. Eingeschnürte, vierzügige Wandungen mit je vier gekniffenen Fadenauflagen. Durch die Griffröhren gelangt beim Ausschütten, je nach Füllstand, ein Teil der Flüssigkeit zurück in den Behälter, was das Augießen merklich erwschwert. Derartige Trinkspiele waren an den Höfen des Barock sehr beliebt.
Höhe 24 cm
Durchmesser Bauch: 9,5 cm
Durchmesser Fuß: 7,3 cm
Gute Erhaltung. Keine Chips oder Beschädigungen. Mit den für handgemachten Glas dieser Zeit üblichen Lufteinschlüssen.
Süddeutsche Privatsammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des Glases bestätigt. Es ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Deutschland, 18. Jahrhunderts
Manganstichiges Glas mit Abriss

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.