Barocke bemalte Eisentruhe mit zwei Hangschlössern.
Süddeutschland, um 1650
Schmiedeeisen, genietet und bemalt
Attraktive barocke Eisenkassette mit zwei intakten Kleeblattschlössern. Rechteckiger eisenbeschlagener Korpus. Der Korpus ganzflächig reichhaltig mit polychromer Malerei. Frontseitig fein ausgearbeitete Landschaftsmalereien mit Häusern. Die Beschläge mit floralen Malereien. Vorn ein weit ausschweifender Schlossbeschlag mit einem Blendschloss sowie zwei Verschlussbügel, welche mit den Hangschlösser verschlossen werden. An den Seiten zwei tordierte bewegliche Henkel. Auf drei Scharnieren gelagerter Klappdeckel, oben mit einem ausklappbaren Trickhebel, welcher das eigentliche Truhen Schloss freigibt. Der fünf Riegel umfassende Schlossmechanismus mit einer gravierten Schlossabdeckung in Form zweier Meeresungeheuer bzw. Fabelwesen. Korpus innen in Rotmennige gefasst. Die beiden aus dem 17. Jahrhundert stammenden Kleeblattschlösser passen sich hervorragend in die Optik der Truhe ein. Gern kann die Truhe auch ohne diese oder mit anderen Schlössern erworben werden.
Breite: 73 cm (inkl. Überstände der Handhaben)
Höhe: 38 cm
Tiefe: 41 cm
Gewicht: ca. 45 kg
Sehr gute Originalsubstanz mit nur wenigen Alters- und Gebrauchsspuren. Originaler Schlüssel vorhanden. Auch die beiden Hangschlösser ebenso intakt.
Aus einer österreichischen Sammlung.
Hiermit wird die einwandfreie Herkunft dieser Truhe bestätigt. Diese ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Die beiden aus dem 17. Jahrhundert stammenden Kleeblattschlösser passen sich hervorragend in die Optik der Truhe ein. Gern kann die Truhe auch ohne diese oder mit anderen Schlössern erworben werden.

Äußerst seltenes Exemplar einer Inkunabelausgabe des berühmt-berüchtigten „Malleus Maleficarum“, des sogenannten „Hexenhammers“, gedruckt in der berühmten Nürnberger Offizin von Anton Koberger.
Das Werk wurde erstmalig 1486 bei Peter Drach in Speyer in Druck gegeben und stammt aus den Federn der beiden Dominikanermönche Heinrich Kramer, latinisiert zu Henricus Institoris und Jakob Sprenger, dessen Mitautorschaft heute infrage gestellt wird, obgleich das Werk traditionell eher unter des letzteren Namen geführt wird.