Reserviert
GEGEN DAS BÜSSEN DER SÜNDEN IM FEGEFEUER

Außergewöhnliche barocke Kollekte

OBJEKT

Barocke Kollekte mit Büßern im Fegefeuer und der Heiligen Maria.

ENTSTEHUNG

Süddeutschland oder Alpenraum, um 1700

MATERIAL

Laubholz beschnitzt, farbig gefasst und bemalt

BESCHREIBUNG

Höchstseltene originale und wohlerhaltene Kollekte aus dem Barock. Rechteckiger Korpus mit rückseitigem Griff. Die Front oben besetzt mit halbplastischen Figuren Mariens, flankiert von zwei Büßern im Fegefeuer. Darunter zwei Münzschlitze. Die untere Front mit einfach unterteilter Lade.

Interessantes Zeitzeugnis der Geldeintreibung der katholischen Kirche in dieser Zeit. Anders als bei klassischen Opferstöcken, konnte der Eintreibende mit dem rückseitigen Griff die Kollekte den Gläubigen direkt und offensiv entgegenhalten. Es gab also fast kein Entrinnen vor einer Spende. Die zwei Münzschlitze und die 2/3- zu 1/3-Aufteilung der darunter befindlichen Geldlade zeigen hierbei eindrucksvoll, dass die Angst der Büßer vor dem Fegefeuer offensichtlich größer gewesen sein muss, als die Spendenbereitschaft für die Huldigung der Jungfrau Maria.

ABMESSUNGEN

Höhe: 29 cm
Breite: 20,5 cm
Tiefe: 16 cm
Gewicht: 1.398 g

ZUSTAND

Guter Zustand mit Altersspuren und hervorragender Alterspatina. Das ehemals vorhandene Schloss fehlt. An dieser Stelle Holzverlust durch alten Aufbruch.

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft der vorliegenden Kollekte bestätigt. Diese ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter und wurde mit der Lost-Art-Datenbank abgeglichen.

Haben Sie Interesse an einem ähnlichen Objekt?
Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail
Tilo Hofmann
Artikelnummer
T155
Interessantes Zeitzeugnis der Geldeintreibung der katholischen Kirche

Anders als bei klassischen Opferstöcken konnte der Eintreibende mit dem rückseitigen Griff die Kollekte den Gläubigen direkt und offensiv entgegenhalten. Es gab also nahezu kein Entrinnen, als die Münze brav in den Kollektenschlitz gleiten zu lassen.

Haben Sie Interesse an einem ähnlichen Objekt?
Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail
Tilo Hofmann
Zum Anfang der Seite

Highlight

Horologium pulsat - vita fugit.
„Die Uhr schlägt - das Leben vergeht.“

Monumentales barockes Turmuhrwerk

Ein 350 Jahre altes Meisterwerk der Technik aus Eisen, Bronze, Stein und Holz erzeugt einen Herzschlag der Zeit, der ganze Generationen begleitete. Die Zahnräder greifen vollendet ineinander, sie messen die Stunden mit Präzision – und mahnen, dass auch unser Maß begrenzt ist.

 

Dieses monumentale Uhrwerk des 17. Jahrhunderts ist mehr als ein Mechanismus aus Eisen und Zahnrad – es ist ein Sinnbild menschlicher Kunst und Vergänglichkeit. In vollendeter Präzision schlägt es die Stunden, ordnet den Tag und erhebt den Blick zum Ewigen. Doch jeder Schlag ruft auch ins Gedächtnis: Wie das Räderwerk unaufhaltsam kreist, so rinnt auch das Leben dahin – ein klingendes Memento mori im Takt der Jahrhunderte.

Ähnliche Artikel