BEDEUTENDES WAPPENBUCH DER AUGSBURGER ADELSGESCHLECHTER & RITTERSCHAFT

Paul Hector Mair: Augsburger Geschlechterbuch

AUTOR

Paul Hector Mair (1517 – 1579 in Augsburg)
War Schreiber im Dienst der Stadt Augsburg und ab 1541 auch Stadtkassierer sowie ab 1545 Proviantmeister.

TITEL

Bericht und antzaigen/ der loblichen Statt Augspurg/ aller Herren Geschlecht/ so vor Fünfhundert und mehr Jaren/ weder yemandt wissen oder erfaren kann/ daselbst gewont/ und bis auf Achte/ abgestorben. … Sambt aines jeden Geschlechts/ und der verordneten Personen Schilt/ Helm und Zaichen/ In künstliche possen/ auf art der alten Klaidung/ Waffen und Wören/ gestellt.

DRUCK

Melchior Kriegstein für Paul Hector Mair, Augsburg, 1550.

HOLZSCHNITT-KÜNSTLER

Christoph Weiditz (1498 in Straßburg – 1560 in Augsburg)
War ein deutscher Maler, Medailleur, Bildschnitzer und Goldschmied.

BESCHREIBUNG

Herausragendes und prachtvolles Werk der Wappenkunde, hier die zweite und erste vollständige Ausgabe vorliegend, welche gegenüber der Erstausgabe von 1538 um 59 Holzschnitte erweitert wurde.
Insgesamt sind 157 ganzseitige Holzschnitte enthalten, die die historischen Augsburger Adelsgeschlechter in Ritterpose und Ausrüstung mit ihren dazugehörigen Wappen darstellen. Ein umfangreiches Register am Ende gibt einen detaillierten Überblick über die genannten Namen und beschreibt die Wappen eingehend.
Vollständiges Werk in einem überzeugend guten Erhaltungszustand.

AUSSTATTUNG

Zweispaltiger Druck (Register), arabische Paginierung.
157 ganzseitige Holzschnitte von Christoph Weiditz.
Blattgröße: 30 x 20 cm; Satzspiegel: 25,5 x 16 cm.

KOLLATION

1 nn. Blatt Titel, 163 num. Seiten, 7 nn. Blatt Register (das erste weiß).

EINBAND

Dunkelgrün gefärbter Pergament-Einband des 18. Jahrhunderts.
Dieser pergamentbedingt wenig gewellt. 1 Schließband abgerissen. Buchblock fest und stabil.
Folio. 31 x 21 x 2 cm.

ZUSTAND

Überaus gute Erhaltung. Seiten nur minimal gebräunt, Titel, Vorrede und Register wenig braunfleckig. Kräftiger Druck und festes Büttenpapier. Holzschnitte in sehr guter Druckqualität.
Umfangreiche zeitgenössische Notizen zum Werk auf dem vorderen Blatt.

PROVENIENZ

Handschriftliche Besitzereinträge auf dem vorderen Vorsatz und am Ende der Familien Rehlingen und Haltenberg. Die „von Rehlingen“ sind ein altes bairisch-salzburgisches Adelsgeschlecht, deren Angehörige zu den Patriziern der Reichsstadt Augsburg und zu den einflussreichsten Geschlechtern des bayerischen Adels gehörten. Aus der Linie gingen auch Freiherren von Rehlingen-Haltenberg hervor.

Theodor von Cramer-Klett junior (1874 – 1938 auf Schloss Hohenaschau)
auch Theodor II. von Cramer-Klett, war ein deutscher Unternehmer, Mäzen und Reichsrat der Krone Bayerns. Nach seinem Übertritt zum römisch-katholischen Bekenntnis wurde er zum Päpstlichen Geheimkämmerer ernannt.
Visitenkarte inliegend.

REFERENZEN

VD 16 M 365; BM STC, German 588; Lipperheide Rc 6; Bartsch IX, 164; Thieme/B. XXXV, 269

KULTURGUT SICHER ERWERBEN

Hiermit wird die einwandfreie Herkunft des vorliegenden Werkes bestätigt.
Das Werk ist zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Rechten Dritter.

Preis
2.100 €
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Katrin Hofmann
Artikelnummer
R887
Bedeutendes Wappenbuch der Augsburger Adelsgeschlechter & Ritterschaft

Paul Hector Mair

Melchior Kriegstein, Augsburg, 1550

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Highlight

Horologium pulsat - vita fugit.
„Die Uhr schlägt - das Leben vergeht.“

Monumentales barockes Turmuhrwerk

Ein 350 Jahre altes Meisterwerk der Technik aus Eisen, Bronze, Stein und Holz erzeugt einen Herzschlag der Zeit, der ganze Generationen begleitete. Die Zahnräder greifen vollendet ineinander, sie messen die Stunden mit Präzision – und mahnen, dass auch unser Maß begrenzt ist.

 

Dieses monumentale Uhrwerk des 17. Jahrhunderts ist mehr als ein Mechanismus aus Eisen und Zahnrad – es ist ein Sinnbild menschlicher Kunst und Vergänglichkeit. In vollendeter Präzision schlägt es die Stunden, ordnet den Tag und erhebt den Blick zum Ewigen. Doch jeder Schlag ruft auch ins Gedächtnis: Wie das Räderwerk unaufhaltsam kreist, so rinnt auch das Leben dahin – ein klingendes Memento mori im Takt der Jahrhunderte.

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